Rüdiger Linhof und Ukraine-Hilfen

Shownotes

„Demokraten sind heute Aktivisten“, sagt Rüdiger Linhof. Der Bassist der Band Sportfreunde Stiller sieht sich in der Verantwortung, zu handeln. „Wir haben nicht zwangsläufig politische Lieder wie Punkbands, aber unseren eigenen Style.“ Sein größtes Anliegen: die Ukraine und die Menschen vor Ort unterstützen.

Dafür hat Rüdiger Linhof mit anderen ein Hilfsnetzwerk ins Leben gerufen: den Kultur Konvoi. Das Projekt wird durch Spenden aus der Musik- und Kulturbranche gestemmt. So konnten bislang 36 Krankenwagen und andere medizinische Unterstützung an die Front in der Ukraine gebracht werden. Bei einigen Fahrten war Rüdiger Linhof auch selbst dabei. Und er weiß: „Aufbauen dauert immer länger als einreißen.“

Im Gespräch mit Host Ninia LaGrande erzählt der Musiker von seinen Erfahrungen an der Grenze und im Kriegsgebiet. Linhof berichtet davon, mit welchem Willen sich Menschen dem Faschismus entgegenstellen – und erklärt, warum er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für den neuen Winston Churchill hält und was er von Deutschlands Regierenden erwartet.

TRANSPARENZ

Mehrmals dreht sich das Gespräch um den Verein Bamberg:UA, der 2017 von ukrainischen Studierenden in Bamberg gegründet wurde.

Nach der Schnellfragerunde verrät Rüdiger Linhof, dass er gerade „Das Leben meiner Mutter“ von Oskar Maria Graf liest. Das Buch inspiriert ihn zum Vergleich von Realitäten.

Er erwähnt außerdem ein Solidaritätskonzert, das seine Band Sportfreunde Stiller gemeinsam mit dem Musiker Alex aus Charkiw gespielt hat.

Gegen Ende der Folge erzählt Linhof vom gemeinsamen Singen des Songs „You’ll never walk alone“ in Fußballstadien. Interessierte Klubs sollen sich an das Kultur Konvoi-Team wenden.

In seiner Werbeanzeige lobt er den Verein „Laut gegen Nazis” für „die erhobene Faust und das Lächeln“.

Die Folge mit Rüdiger Linhof wurde am 10.03.2025 aufgezeichnet.

URHEBERRECHT

Im Intro des Podcasts zitieren wir:

Enissa Amani, aus: „Rebels. Ich rebelliere also bin ich“; Folge 2: „Die Macht der Comedy“ vom 13. Dezember 2022, ARD Kultur, Timecode: 00:11:26

Anja Reschke, aus: „Panorama“, Beitrag „Mein Nachbar ist Nazi“ vom 1. Juli 2022, NDR, Timecode: 00:00:05

Disarstar, aus: „Rebels. Ich rebelliere also bin ich“; Folge 1: „Die Macht der Musik“ vom 13. Dezember 2022, ARD Kultur, Timecode: 00:01:45

DANKSAGUNG

Redaktion: Jasper von Römer; Hosts: Ninia La Grande, Stephan Anpalagan; Produktion: Benjamin Jenak; Artwork: Karla Schröder; Sprecherin: Leni Leßmann

FINANZIERUNG

Veto wird anteilig gefördert vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Transkript anzeigen

00:00:00: Es hätte keine Veränderung dieser Welt gegeben, wenn nicht irgendjemand gesagt hätte,

00:00:07: "Achtung, das müssen wir ändern."

00:00:08: Aber manchmal muss man klare Kante zeigen.

00:00:10: Das fordert die Gesellschaft ja auch.

00:00:12: Klare Kante gegen rechts heißt es auch zum Beispiel immer.

00:00:15: Die Welt brennt an allen Ecken und Enden, haben wir extreme massive Probleme, vor denen

00:00:20: sich auch keiner verschließen kann.

00:00:21: Die Welt ist in Aufruhr.

00:00:23: Doch Aktivistinnen geben Hoffnung.

00:00:26: Du hörst ganz schön laut.

00:00:28: Den Veto-Podcast mit Ninia Lagrande und Steven Anpalaghan.

00:00:31: Wir stellen Menschen vor, die für Veränderung etwas riskieren.

00:00:34: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge von ganz schön laut, dem Interview-Podcast

00:00:45: des Veto-Magazins.

00:00:46: Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die ihre Stimme erheben, um in dieser Gesellschaft

00:00:51: etwas zum Besseren zu wenden.

00:00:53: Heute habe ich einen Gast, dem große Bühnen vertraut sind.

00:00:56: Ich kann vielleicht einen Tipp geben und ich freue mich sehr darüber, dass die Redaktion

00:00:59: diese Anmoderation hier reingeschrieben wird.

00:01:02: "Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise."

00:01:06: Ich begrüße Rüdiger Lindhof, der als Bassist der Band Sportfreunde Stiller bekannt geworden

00:01:11: ist.

00:01:12: Guten Morgen Rüdiger, hi.

00:01:13: Hallo Ninia, hallo alle da draußen.

00:01:15: Ich freue mich darauf heute mit dir über deinen Engagement für die Ukraine zu sprechen.

00:01:20: Denn seit dem russischen Angriffskrieg unterstützt du die Menschen dort für Ort, nicht nur mit

00:01:24: Solidaritätskonzerten, sondern du hast auch den Kulturkonvoi gegründet.

00:01:28: Was ist das genau?

00:01:29: Der Kulturkonvoi, das sind einfach Leute, die schöne Sachen machen wollen.

00:01:36: Also unser, wenn wir es Motto oder Leitspruch ist, wir machen was Schönes.

00:01:43: In der Zeit, in denen so Hesslichkeit regiert oder in denen die Welt mit Frustration geflutet

00:01:50: wird, die dann letztlich zur Desilusion führt.

00:01:53: Wollen wir einfach nur schöne Dinge machen für die Menschlichkeit, Angebote schaffen,

00:01:57: die uns zusammenführen, hinter die man sich scharen kann, wo man sich engagieren kann.

00:02:03: Und wir sind so ein paar Leute und werden immer mehr, machen verschiedene Aktionen.

00:02:10: Im Sommer das erste Mental Health Camp, so ein Surfcamp, wo wir traumatisierte Kids nach

00:02:15: einer sechswöchigen Vorbereitung hinschicken.

00:02:17: Wir haben letzten Jahr zusammen mit dem großartigen Verein Bamberg UA 16 Rettungswägen in die

00:02:22: Ukraine gebracht mit der Hilfe von vielen, vielen deutschen großartigen Künstlern.

00:02:26: Wir wollen ein Netzwerk bauen aus Künstlern, Kulturschaffenden, aber auch irgendwo Unternehmern,

00:02:35: Supportern, die einen positiven Druck aufbauen und eine positive Projektionsfläche schaffen.

00:02:45: Als Demokrat ist man dafür da, dass man Menschen zusammenführt und auch letztlich durch Aktivität

00:02:52: Stärke zeigt und Hoffnung zeigt, Wirksamkeit zeigt.

00:02:56: So, das ist so ein weites Spektrum, das der Kulturkonvolder im Moment so ausdrückt.

00:03:01: Du hast ja auch mehrere Krankenwagen seit der Gründung selbst in die Kriegsgebiete gefahren.

00:03:08: Woher weißt du, wie man in Krankenwagen fährt?

00:03:10: Ich habe einfach so diesen klassischen, schönen alten Dreierführerschein, da kann man 7,5

00:03:17: Tonnen fahren, aber auch noch viel mehr.

00:03:19: Das ist mein einziger Abschluss.

00:03:21: Und damit kann man echt, genau, das fährt man ganz normal das Teil.

00:03:30: Das ist super, das Ding zu fahren.

00:03:31: Und auch eine sehr, sehr schöne Reise dahin.

00:03:34: Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen, möchte ich dich gerne zu unserer Schnellfragerunde

00:03:39: einladen.

00:03:40: Ich werde dir in 90 Sekunden so viele Fragen stellen wie möglich und du antwortest darauf.

00:03:46: Ich stelle mir hier meine Stop-Urein.

00:03:49: Also geht es darum, dass ich möglichst viele Fragen beantworte und mich kurz vorziehen?

00:03:52: Ja genau, darum geht es.

00:03:53: Aber es gibt auch Leute, die mit der Fragerunde manchmal brauchen ein bisschen Zeit, um sich

00:03:59: eine Antwort zu überlegen, das ist auch okay.

00:04:01: Wir leben in Zeiten, in denen man nicht mehr überlegt.

00:04:03: Und schießt ja einfach nur noch raus.

00:04:05: Aber wir können es ja besser machen hier in dieser Fotografie.

00:04:07: Ich behaupte einfach irgendwas.

00:04:08: Okay, los geht's.

00:04:10: Ganz schön knapp, alles auf Zeit.

00:04:17: Was ist dein geheimes Talent?

00:04:21: Ich glaube, ich habe das Talent, die Dinge immer aus einem positiven Blickwinkel sehen

00:04:28: zu können.

00:04:29: Was war der absurdeste Trend, den du mitgemacht hast?

00:04:33: Jojo spielen?

00:04:35: Oh Gott ja, ich auch.

00:04:38: Was hast du zuletzt Schönes verschenkt?

00:04:40: Krankenwägen, Tickets für Surfcamps.

00:04:44: Nein, die habe ich noch nicht verschenkt.

00:04:46: Aber Krankenwägen, die habe auch ich nicht verschenkt.

00:04:48: Das haben andere Leute verschenkt.

00:04:50: Scheiße.

00:04:51: Aber ich habe mich gefühlt wie einer, der auch schenkt.

00:04:53: Mit was längst du dich gern ab?

00:04:56: Mit Musik, Podcasts, mit Büchern, mit Freunden abhängen abends beim Digibir.

00:05:05: Für was musst du dich einfach loben?

00:05:08: Für eine Standhaftigkeit und eine klaren Energie, für eine Zugewandtheit Menschen gegenüber

00:05:22: und dafür, dass ich tatsächlich versuche, aufrichtige, schöne Angebote zu machen.

00:05:28: Und dass sich die These, dass man Dinge bewegen kann, doch auch irgendwie zeigt.

00:05:35: Und durch dieses Handeln.

00:05:37: Scheiße, du musst die Antwort kürzen.

00:05:39: Dein häufigstes Wort auf ukrainisch?

00:05:42: Slava Ukraine.

00:05:45: Was heißt das?

00:05:46: Siegte Ukraine.

00:05:47: Wo findest du Ruhe?

00:05:49: Ich finde, das ist, was ich jetzt gerade gesagt habe, das ist etwas, was man ganz schwer

00:05:57: verstehen kann.

00:05:58: Wenn man nicht dort ist vor Ort und Menschen sieht wie uns, junge Leute, alte Leute, Kinder,

00:06:03: Eltern, Väter, denen man einfach nur wünscht, durch diese Situation durchzukommen und dort

00:06:09: zu gewinnen, also zu überleben und gesund daraus zu kommen, das bedeutet für mich Sieg,

00:06:15: das zurückzuweisen.

00:06:16: Ja, bitte, stell die nächste Frage nochmal.

00:06:19: Wo findest du Ruhe?

00:06:21: Im Wald beim Gassigen.

00:06:23: Hey, es kommt dich auf Geschwindigkeit an, sondern auf Substanz.

00:06:28: Ja, genau.

00:06:29: Ganz genau.

00:06:30: Wenn du sagst, du hast gern Podcast oder liest gern Bücher auch, um dich abzulenken oder

00:06:37: auch um ein bisschen Ruhe zu finden, was ist so gerade das Buch, was auf deinem Nachtisch

00:06:41: liegt?

00:06:42: Ich habe das Buch, wo ich zum Lesen zurückkam, war von Oscar Maria Graf, das Leben meiner

00:06:48: Mutter.

00:06:49: Das ist einfach, das ist ein Schriftsteller aus Oberbayern, aus dem Starnberger Raum,

00:06:58: der die Biografie seiner Mutter Ende des 19.

00:07:01: Jahrhunderts beschreibt.

00:07:02: Und man taucht so ein in so assoziative Welten und vergleicht so Realitäten gegenwärtig

00:07:10: und damals.

00:07:11: Und ich find das unheimlich inspirierend, immer wieder in jeder Ecke, fast auf jeder

00:07:16: Seite des Buches, zu dem Schluss zu kommen, wie gut haben wir es eigentlich heutzutage?

00:07:20: Was haben wir für großartige Dinge erreicht und wofür lohnt sich es eigentlich einzutreten?

00:07:28: Es liegt alles da, wir müssen es nicht neu erfinden, wir müssen es bloß beschützen

00:07:31: und die Leute, die es zerstören wollen, einfach davon überzeugen, dass es uns alle besser

00:07:37: geht mit dem, was wir hier haben.

00:07:38: Als du beschlossen hast, humanitäre Hilfe in der Ukraine zu leisten, also selbst vor

00:07:45: Ort zu fahren, was ging da in dir vor?

00:07:47: Also als dieser Fullscale-Brohr ausgebrochen ist, also der Krieg geht ja schon viel, viel

00:07:55: länger.

00:07:56: Was mir klar, ich muss einfach mithelfen, unsere, die deutsche Schuld, von der man spricht

00:08:02: und dieses nie wieder, das hat sich auch auf ukrainischen Boden zugetragen.

00:08:07: Der zweite Weltkrieg, das war ein Gemetzel, die Bloodlands, die waren in Belarus, in

00:08:13: Weißrussland, in der Ukraine, in Polen, Rumänien und wir sind es den schuldig, dass wir uns

00:08:21: einsetzen, wenn der Faschismus wieder über sie kommt.

00:08:24: Und der Faschismus, der kam in die Ukraine aus dem Westen und aus dem Osten.

00:08:32: Also Stalin und Hitler haben gemeinsame Sache gemacht und für mich als Deutschen ist es

00:08:37: einfach wichtig für Humanität und für Menschlichkeit einzustehen und aktiv zu werden.

00:08:43: Also Demokraten sind heute Aktivisten.

00:08:46: Man ist nicht einfach Demokrat aus dem Privileg der Geburt, sondern ist Demokrat, weil man

00:08:56: sich engagiert und weil man täglich dafür einsteht und das war in diesem Falle vollkommen

00:09:02: klar, dass ich was machen muss.

00:09:04: Nicht nur mir, sondern auch meiner Band.

00:09:06: Vorher gerade sagen wir, hat denn das dein persönliches Umfeld darauf reagiert?

00:09:10: Wir sind ja da so reingewachsen und es waren sofort Leute aus der Ukraine bei uns gewohnt

00:09:20: und am ersten Tag haben wir Breitbandantibiotikum geliefert, also am 25.

00:09:30: Februar, zwei Wochen später nochmal Insulin für eine Klinik, der in Medikamentepvorräte

00:09:38: in die Luft gejagt wurde.

00:09:39: Das muss man sich mal vorstellen.

00:09:40: Und ja, wir sind da alle dran geblieben.

00:09:47: Die haben mich immer supportet und ja, also nicht nur die, Peter und Flo, auch Marc,

00:09:56: unser Manager, mein Umfeld und letztlich natürlich dann auch viele, viele wunderbare

00:10:00: Bands aus Deutschland, die sich da engagiert gezeigt haben oder gesagt haben, hey, es

00:10:07: ist ein Spitzenangebot, ich bin dabei.

00:10:08: Kannst du dich noch an deine erste Fahrt erinnern?

00:10:12: Ja, natürlich.

00:10:13: Wie war die?

00:10:14: Diese wahnsinnige Überraschung, dass Auschwitz eine Ausdobahnausfahrt ist.

00:10:21: Es ist eine Autobahnausfahrt.

00:10:23: Das zeigt so diese Banalität von Geschichte, wie sie so in der Gegenwart sich dann so

00:10:31: zeigt.

00:10:32: Da ist einfach ein Ausfahrtschild da.

00:10:34: Und es ist dieser städte Realitätsabgleich, den man so begegnet auf dieser Fahrt nach

00:10:41: Osten.

00:10:42: Das ist die Ausfahrt gleichwärts der Sender, wo der Zweite Weltkrieg, wo der, dieser finale

00:10:47: Grund des Zweiten Weltkrieges gesucht worden ist und man diesen Radiosender bombardiert

00:10:51: hat in Polen.

00:10:55: Das sind diese Meter, die man macht.

00:10:57: Man rollt einfach durch Osteuropa und man rollt durch ein friedliches Jetztgebiet.

00:11:05: Aber es ist immer die Geografie, die über Krieg und Frieden entscheidet.

00:11:11: Und Polen ist immer ein Land, dessen Geografie Großmächte provoziert.

00:11:18: Und wir müssen das immer wissen.

00:11:20: Frieden, an dem arbeitet man immer, das ist nie eine Entscheidung.

00:11:25: Und diese Gedanken begleiten einem auf dem Weg durch Polen.

00:11:28: Und wenn man dann irgendwann mal so an der ukrainischen Grenze steht und dann durch

00:11:34: die Grenze durch ist und merkt, wie hart die europäische Grenze auch ist, selbst wenn du

00:11:38: so ein Rettungswagen exportierst, exportierst du letztlich ein Auto und du stehst dann einfach

00:11:46: acht Stunden im Frost an dieser Grenze, weil die Bürokratie einfach, ja, die ist dann

00:11:53: gnadenlos in dem Moment.

00:11:56: Und wenn man dann so drüber ist und durch dieses dunkle Land fährt, und das war Ende

00:12:01: 22 das erste Mal, und dann so wahnsinnig freundlichen jungen Menschen begrüßt wird,

00:12:08: die in Uniformen und Straßensperren stehen und sich freuen, dass du reinkommst und du

00:12:12: merkst, hey, immer wieder stellt sich deine, hast du so ein Inside-Out-Gefühl?

00:12:18: Ich, wo bin ich hier?

00:12:20: Ich bin jetzt gerade in so einem schwarz-weiß Film, bin ich im spanischen Bürgerkrieg oder

00:12:26: keine Ahnung, hier wird gerade so Geschichte gemacht und ich bin in so einer komischen

00:12:33: Zwischenwelt, in einer Zwischenwahrnehmung und es tut sich so ein bedrohliches Gefühl

00:12:38: auf, was sich aber nichts, das bestätigt sich nicht.

00:12:46: Es zeigt sich nur, dass es so eine emotionale Reise in so eine neue Realität ist, die heißt

00:12:51: Krieg und es wird dann Normalität nach einer gewissen Zeit und ja, das ist so dieser Weg

00:13:00: dahin und wahrscheinlich hast du noch ein paar Fragen an zu dem Dasein.

00:13:03: Ja, nach dem ersten Kulturkonvoy, also nach der ersten Fahrt folgte im Oktober 2024 die

00:13:09: zweite und ihr habt allein mit eurem ersten Rettungswagen um die tausend Menschen gerettet,

00:13:16: jeden Tag retten diese Wagen fünf weitere Menschen, bekommst du hier in Deutschland

00:13:20: etwas davon mit?

00:13:22: Also erstmal dazu, das ist so eine, das ist eine Zahl, von der man so ausgeht, dass es

00:13:29: ungefähr drei bis fünf Menschen sind, die pro Tag von so einem Wagen transportiert werden.

00:13:33: Ja.

00:13:34: Also retten ist natürlich was anderes, aber also natürlich retten diese Wagen Menschen,

00:13:40: und zwar ohne Ende transportiert worden, sind von diesem Wagen in den 14 Monaten, in denen

00:13:46: er bei Bachmut gelaufen ist, ungefähr 1400 Menschen.

00:13:51: Und leider kriegen wir von dem Wagen kein Feedback mehr, er ist dann letztlich im Niemandsland

00:13:59: stecken geblieben, zerstört worden.

00:14:01: Diese Wagen sind ja hochwertziele für russische Drohnenpiloten.

00:14:06: Das war das letzte Feedback, das ich von ihm bekommen habe.

00:14:11: Und ja, das ist leider noch so dieses Ding.

00:14:16: Man bekommt nicht so viel Feedback, weil diese Wagen, ja, die werden von Combat Medics ganz

00:14:23: oft gefahren, die arbeiten 40 Kilometer von der Front entfernt, die ziehen Zivilisten

00:14:31: aus bombardierten Gebäuden raus, vom bombardierten Marktplätzen, die retten natürlich auch Soldaten,

00:14:38: verletzte Soldaten, die transportieren natürlich auch russische Soldaten, wenn sie sich ergeben

00:14:44: und verletzt sind.

00:14:45: Aber die haben so viel zu tun, man kommt kaum ran an diese Leute.

00:14:51: Wir haben sporadisch Feedback bekommen, ich muss immer wieder danach drängen, weil es

00:14:55: mir extrem wichtig ist, dass die Spender Feedback bekommen.

00:14:58: Und das ist tatsächlich etwas, woran ich noch mehr arbeiten muss, woran ich mehr dran sein

00:15:04: muss, weil ich fühle mich da so ein bisschen, wie soll ich sagen, dieser Kreis, den ich

00:15:13: gerne schließen würde, zwischen Spenden als Erfahrung der Wirksamkeit und Spenden für

00:15:19: die Spender und als Spenden, die wirklich, wirklich, wirklich Gutes tun.

00:15:25: Den Kreis würde ich besser geschlossen bekommen.

00:15:27: Das muss ich ehrlich zugeben.

00:15:29: Aber diese Wagen laufen und wir bekommen oft allgemeines Feedback.

00:15:34: Und im November oder Ende November hieß es, wir haben bisher von diesem, dieser ganze

00:15:42: Konvoi hat über 7000 Menschen schon transportiert.

00:15:46: Woher kommen die Krankenwagen, die ihr dahin liefert?

00:15:50: Die kommen inzwischen von einem Gebrauchtwagenhändler, der, der, weiß ich gar nicht, ob man das

00:15:59: jetzt so sagen soll, aber es ist ein fester Partner.

00:16:02: Dann ist es so, dass logistisch hat der Kulturkonvoi dort immer mit Bamberg UA zusammengearbeitet.

00:16:10: Alleine hätten wir das nicht schaffen können.

00:16:12: Das ist ein großartiger Verein, der, der sich eben, die sind einfach Experten darin, die

00:16:22: Wagen an die richtige Stelle zu bekommen.

00:16:24: Die arbeiten in der Ukraine zusammen mit einem Verein, der ist Samovoruna.

00:16:28: Die, die bringen die Wagen dorthin, wo sie hin müssen.

00:16:33: Was würdest du sagen, was brauchen die Menschen in der Ukraine gerade am meisten?

00:16:39: Die brauchen unseren, was wir gemeinsam brauchen, sage ich dazu, als Demokraten.

00:16:48: Die Ukraine und die Europäer ist den Willen, einem wirklich faschistischem Angriffskrieg

00:16:55: zu widerstehen, dass wir zur Besinnung kommen und sehen, dass unser wichtigstes Investment

00:17:03: ist, wenn wir gegen den Faschismus und gegen Antidemokraten von links wie rechts vorgehen

00:17:08: wollen.

00:17:09: Es ist diesen Angriff zurückzuweisen.

00:17:13: Europa ist ein Kontinent des Friedens, aber muss auch ein wehrhafter Kontinent des Friedens

00:17:19: sein und dazu gehört es sich einzugestehen, dass ein Land, das so eine Brutalität unterworfen

00:17:27: wird, dass dem beigestanden werden muss.

00:17:31: Weil sonst sind wir als Nächstes dran.

00:17:32: Das ist eine der wichtigsten Lern, die man daraus zieht.

00:17:35: Es ist nicht so, dass wir jemanden helfen.

00:17:37: Wir können dankbar sein, dass die Ukraine das zurückweist.

00:17:42: Das ist ein Bestcase-Szenario, fast schon zynischerweise und in aller Kälte der Worte, die ich jetzt

00:17:50: hier gewählt habe.

00:17:51: Das ist fast ein Bestcase-Szenario, dass die Ukraine da nicht gefallen ist und dass sie

00:17:58: noch steht.

00:17:59: Aber dass sie mit diesen Opfern stehen muss, das ist dieser zögerlichen Erhaltung der europäischen

00:18:05: Politik zuzuweisen.

00:18:07: Also wir helfen der Ukraine uns zu helfen.

00:18:11: Das Stichwort Antidemokraten bringt mich natürlich zu Donald Trump.

00:18:18: Das war eine einschneidende Zäsur, dieses Treffen zwischen Trump und Zelensky kürzlich

00:18:23: im Oval Office.

00:18:24: Was ging Ihnen dir vor, als klar wurde, dass die USA die Ukraine voraussichtlich nicht

00:18:28: mehr unterstützen wird?

00:18:29: Erstmal habe ich Social Media bei mir abgeschalten, nachdem Trump gewählt worden ist.

00:18:36: Es ist einfach nur noch bad, seitdem Elon Musk das übernommen hat.

00:18:44: Ich habe mich nicht in diesen Fuhreurein begeben, weil ich wollte einen klaren Kopf behalten.

00:18:49: Es sind einfach nur logische Schritte.

00:18:53: Es geht nur um Destruktion.

00:18:55: Es geht nur darin, demokratische Gesellschaften im Inneren Zusammenhalt aufzulösen, in unsere

00:19:02: Wahrnehmung eine emotionale Schicht einzuziehen, die uns in konstanter Verstörung hält.

00:19:07: Und das, was im Oval Office passiert ist, das ist einfach nur logisch.

00:19:12: Das ist ständig.

00:19:14: Wir haben ständig diese Nachrichten.

00:19:16: Bloß das Elon Musk mit X und all die anderen Social Media Leute, die Trump sich jetzt unterworfen

00:19:25: haben, die pushen das einfach mehr.

00:19:31: Es ist vor drei Jahren ein Staudaum zerstört worden in der Ukraine, der eine riesige Umweltkatastrophe

00:19:37: verursacht hat.

00:19:38: Es ist im letzten Juli eine Kinderkrebsklinik bombardiert worden.

00:19:42: Es sind letzten Freitag alleine 20 Ukrainer bei Bombenanschlägen gestorben.

00:19:49: Das, was Trump macht, ist einfach nur folgerichtig, wenn man die Logik der Populisten folgt.

00:19:56: Es geht um Zerstörung der liberalen Demokratie.

00:19:59: Da schalte ich auf Durchzug.

00:20:02: Ich will mich darauf besinnen, auf unsere Potenziale.

00:20:06: Ich will, dass wir die Dinge, die in der Demokratie da sind, sehen und zusammenfügen.

00:20:12: Dass wir uns allen, als dass sich die Demokraten, ich hole jetzt kurz aus, aber mir ist es so

00:20:19: wichtig, ich möchte ihm keine Aufmerksamkeit schenken.

00:20:22: Ich will, dass wir als Demokraten sehen, was haben wir und wie können wir das gut zusammenfügen.

00:20:29: Zu einem neuen Baukasten, der uns Wirksamkeit, das Gefühl der Wirksamkeit gibt, gegen Disillusion.

00:20:38: Ich will, dass wir in Inspiration denken, wieder der Disillusion und in Aktion denken, wieder

00:20:44: der Disillusion.

00:20:46: Die wollen uns mit Scheiße schwimmen, damit wir die Gegenwart nicht mehr sehen und damit

00:20:51: wir unsere Potenziale übersehen.

00:20:52: Deshalb scheiß darauf.

00:20:55: Lass uns einfach überlegen, wie wir der Ukraine, wie wir unserer liberalen Demokratie, wie

00:21:01: wir Europa helfen können, wie wir Glaubwürdigkeit den Diktatoren gegenüber erzielen können.

00:21:06: Und das können wir nur durch Stärke schaffen.

00:21:11: Nicht durch Stärke, die sich durch Aggression zeigt, sondern durch inneren Zusammenhalt

00:21:18: und innere Stärke zeigt.

00:21:20: Kurze Werbeunterbrechungen eigener Sache.

00:21:23: Mit Veto geben wir Aktivismus eine mediale Bühne.

00:21:26: Wir erzählen von denen, die aufstehen und ihre Stimme erheben.

00:21:29: Was sie wollen, was sie antreibt, das lest ihr jede Woche neu auf Veto-Magazin.de

00:21:35: Die EU versucht ja, ein Gegengewicht zum Wegfall der USA als Partnerin zu bilden, knapp 800

00:21:46: Milliarden Euro an Militär helfen.

00:21:48: Könnte sie, so ist zumindest der Plan der Ukraine zur Verfügung stellen, macht ihr

00:21:52: das Hoffnung?

00:21:53: Das macht mir absolut Hoffnung, weil im ersten Schritt ist es so, dass wir überhaupt die

00:21:58: Entscheidung mal gefällt haben.

00:22:01: Hätten wir diese Entscheidung vor drei Jahren gefällt, das ist wirklich ich, da bin ich

00:22:05: fassungslos, aber man muss immer nach vorne schauen.

00:22:08: Ich bin aber fassungslos, wie wir diese Prozesse rausgezögert haben.

00:22:12: Wir hätten der ganzen Industrie Planungssicherheit gegeben.

00:22:15: Wir haben es jetzt gefällt.

00:22:18: Es ist eine wichtige Entscheidung.

00:22:19: Ja, bitte, jetzt lass es uns umsetzen, lass uns die Zeitenwände jetzt, jetzt, jetzt machen.

00:22:25: Lass uns jetzt Entscheidungen fällen und nicht das Ganze wieder in den Institutionen zermahlen.

00:22:32: Es ist auch ein Ziel der hybriden Kriegsführung Russlands und vielleicht zukünftig der USA,

00:22:36: aber auch Iran und Chinas, dass wir Entscheidungen fällen, aber die Entscheidungen nicht umsetzen.

00:22:43: Jetzt werden die Politiker an den Entscheidungen gemessen und daran sie umzusetzen.

00:22:47: Fürs Erste wirklich ein aufrichtiger Applaus von mir.

00:22:51: Es ist auch wichtig, den Politikern Mut zuzusprechen und den Politikern Applaus zuzusprechen, in

00:22:59: diesen Zeiten in denen Demokraten fast schon zu Widerstandskämpfern werden.

00:23:03: Und das sind die Politiker, die wirklich sich zusammennehmen und sich gegen diese Welle

00:23:10: stellen.

00:23:11: Diese 800 Milliarden sind ein Zeichen der Hoffnung und sie werden zur Wirksamkeit

00:23:17: führen, wenn wir wirklich daraus Umsetzungsprozesse generieren.

00:23:24: Wie schätzt du das ein?

00:23:26: Inwiefern sorgt Aufrüstung für eine Verbesserung der Lage der ukrainischen Bevölkerung?

00:23:34: Aufrüstung sorgt erstmal dafür, dass Europa auch in der Hardpower stark wird.

00:23:40: Nicht nur in der Softpower und im Appellieren, sondern dass Europa auch seinen Willen zeigt,

00:23:50: die liberale Demokratie zu verteidigen.

00:23:52: Es geht um Abschreckung.

00:23:54: Es geht nicht darum imperiale Angriffen.

00:23:56: Kriege zu führen, wie Russland sie sich jetzt ausmalt. Es geht darum, sie zu verhindern,

00:24:02: indem man solchen Kräften glaubhaft macht, dass sich ein Krieg nicht lohnt. So wie

00:24:08: Finnland es auch gemacht hat. Finnland hat keinen Angegriffen, aber es ist so stark,

00:24:13: dass sich ein Krieg gegen Finnland nicht lohnt. Und so muss sich Europa aufstellen.

00:24:19: Und zukünftige Verhandlungen, jetzt auf die Ukraine bezogen, Russlands und der

00:24:26: Ukraine Friedensverhandlungen, die werden nur funktionieren, wenn die Ukraine stark ist

00:24:32: und eine Zukunftsperspektive hat. Stell dir mal vor, du hast eine Firma und willst

00:24:37: investieren in Maschinen und hast diese Firma in Kharkiv, an der russischen Grenze.

00:24:42: Wie willst du, wie willst du in Gottes Namen investieren in diese Firma, wenn du nicht weißt,

00:24:48: ob die in zwei Jahren noch existiert, ob sie ausgeraubt wird und deine Mitarbeiter

00:24:53: zwangstverpflichtet werden für die Front? Wie willst du dir ein Haus bauen in Kiv,

00:25:01: wenn du gar nicht weißt, ob es noch dein Haus sein wird in zwei Jahren? Und darum

00:25:07: geht es, Planungssicherheit zu schaffen und Commitments zu geben, also die Ukraine stark

00:25:13: zu machen für den Frieden. Und dafür ist es ein tolles Zeichen. Hey bitte, sag mir,

00:25:18: wenn ich zu lange und zu weit rausholfe. Hast du das Gefühl, dass sich die Aufmerksamkeit und

00:25:24: Unterstützungsbereitschaft für die Ukraine in Europa verändert? Wir haben jetzt wieder eine

00:25:30: Welle der Solidarität. England kommt wieder, Macron zeigt sich, Scholz ist so still wie immer.

00:25:36: Was ist sein Kommunikationsvakuum, das mich wahnsinnig macht. Das gibt mir Hoffnung und

00:25:44: gleichzeitig hatten wir diese unglaubliche Welle der Solidarität bis zu diesem Wahnsinn,

00:25:49: den die Hammers losgetreten hat. Ab da hat man ja diese Wasia, ist die Aufmerksamkeit auf

00:26:01: die Ukraine zusammengebrochen, weil etwas anderes kam. Jetzt ist die Frage, wie können wir diese

00:26:09: Aufmerksamkeit halten? Diese Dynamik läuft nicht von selbst. Die geht als erstes, kommt sie von der

00:26:15: Politik. Sie muss aber von der Zivilgesellschaft übernommen werden. Sie muss von Künstlern,

00:26:20: sie muss von Literaten, sie muss von den Menschen übernommen werden, die sagen, ja,

00:26:25: wir haben jetzt den Schuss gehört. Wir wollen nicht, dass es näher rückt. Wir wollen nicht,

00:26:31: dass die antidemokratischen Kräfte hier, die Russland und den Trump Solidarität zusprechen,

00:26:38: dass diese antidemokratischen Kräfte wieder in Wirksamkeit kommen. Die demokratischen Kräfte

00:26:44: müssen zu ihrer Kraft finden, weil Aufbauen dauert immer länger als Einreißen. Wir müssen wieder

00:26:54: Mut aufbauen durch Aktion, durch Zusammenhalt, durch den Lächeln und durch das Gefühl der

00:27:01: Wirksamkeit. Die AfD, die weiß, wie man den Stecker zieht und die kriegt den größten Support

00:27:08: von Russland und auch von den Amerikanern. Und sie steht auch dazu, dass sie unser Wertesystem

00:27:15: einreißen will. Deshalb, wir müssen den Moment wieder nutzen, um ein neues Momentum zu schaffen.

00:27:24: Und wir können nicht mehr zuschauen wie bei einer Massenkarambolage. Wir müssen helfen.

00:27:33: Wir starten in unser zweites Spiel und ich lade dich ein, dir Luft zu machen. Du kannst auch gerne

00:27:43: sehr koläisch werden, wenn du magst oder sachliche Kritik anbringen. Das ist unsere tabulose

00:27:49: Mäckeecke und du darfst sagen, wer oder was dich ankotzt und was dich richtig in Rage bringt. Du darfst

00:27:55: auch gerne ganz viele Kraft aus Drücke und Unsachlichkeiten benutzen. Wir pieten das dann raus.

00:28:02: Das ist unsere Mäckeecke für dich eine Minute lang. Ich spiele den Jingle ab und dann darfst du loslegen.

00:28:08: Ich bin in den letzten drei Jahren verzweifelt über dieses Hoh******um in der deutschen Politik, über

00:28:25: diese Hoh******um, die sich hinstellen und so tun, als wäre einfach nichts. Es sind für mich wirklich

00:28:32: unverantwortliche Feiglinge gewesen, die einfach Probleme in die Zukunft vertagt haben und sich

00:28:39: eigentlich in dem Maße, wie sie sich hätten solidarisch verhalten sollen und verantwortlich

00:28:43: hätten sagen sollen, sich wirklich gezeigt haben als unverantwortliche Hoh******um. Du kannst nicht

00:28:49: so tun, als würdest du ein Problem damit lösen, indem du halt einfach nur mit den Daumen rollst

00:28:54: und so tust, als würdest du irgendwas machen und im Endeffekt einfach die Dinge nur vertagst. Wir

00:28:59: müssen verantwortlich sein. Wir dürfen keine Feiglinge und keine H*** sein. Wir dürfen keine

00:29:04: H*** sein, die sich wie H***. Du kannst dir nicht supporten, indem du dich einfach als

00:29:09: Mitläufer nur zeigst. Und die Politik in Deutschland, vor allem unseres Bundeskanzlers war eine Politik

00:29:15: der bedingten Solidarität und des Mitläufertums. Und das hat mich verzweifelt über drei Jahre. Und

00:29:22: wenn man jetzt so zurück... Aber du darfst es gerne noch zu Ende bringen, liebe Möcher.

00:29:27: Wenn man jetzt zurückblickt und so tut, als wären die Mütze nichts verantwortliche Menschen

00:29:32: und sich deshalb wirklich rechtfertig und nicht einfach mal sagt, wir hätten reagieren müssen,

00:29:41: wir hätten handeln müssen, wir hätten Industriekapazitäten aufbauen müssen, um in der Zukunft

00:29:45: handlungsfähig zu sein, um das Abschreckungsnarrativ aufzubauen, um den Frieden für uns und für

00:29:50: unsere Kinder zu schützen. Wenn wir das vor drei Jahren angefangen hätten, wären wir jetzt

00:29:55: in einer anderen Situation. Wir müssen uns schämen. Schämen dafür, dass wir eigentlich

00:30:01: Mitläufer waren, die nur so getan haben, als hätten sie gehandelt. Es war nicht angemessen,

00:30:09: was die Situation betrifft. 800 Milliarden sind angemessen. Lass uns angemessen handeln.

00:30:15: Woa, ich rede wie ein Politiker. Ich bin was ist, einer Band. Aber ich bin echt leidenschaftlich

00:30:20: dabei. Ich hab Kids. Ich will, dass wir in 20 Jahren im Frieden leben in einer liberalen

00:30:26: Demokratie. Du hast ja auch schon öfter im Gespräch den Verein Bamberg UA erwähnt.

00:30:35: Warum und wie arbeitet ihr mit diesem Verein zusammen? Also wir haben mit Bamberg UA zusammen

00:30:42: gearbeitet, weil die einfach, die haben den ganzen Plänen von mir, also Rettungswergen

00:30:53: rüber zu geben, einfach überhaupt die in der Realität geholfen. Die haben die ja in

00:31:00: die Realität geholfen. Ich hätte es alleine nicht geschafft. Ich habe das Ding bestellt,

00:31:05: gekauft und dann wusste ich echt nach zwei Wochen nicht mehr weiter. Weil es so kompliziert

00:31:10: ist, diese Papiere auszustellen, über diese Grenze zu kommen. Und dafür bin ich ihnen

00:31:16: einfach zu tief dankbar, dieses energetische, energische Voranschreiten. Aber nicht nur im

00:31:21: Sinne des Kulturkonvoys, sondern in so vielen Sinnen. Es ist wirklich großartig gewesen.

00:31:27: Im Moment ist es so, dass mein Fokus woanders liegt und der Fokus vom Kulturkonvoi anders

00:31:33: liegt. Wir wollen mit Aktionen der Schönheit jenseits auch von Rettungswergen. Wir werden

00:31:40: auch wieder Rettungswergen schicken. Im Moment wollen wir ein Netzwerk bauen und Leuten Wirksamkeit

00:31:49: zeigen durch verschiedenste Angebote der Schönheit. Wir haben zum Beispiel ukrainische Künstler

00:31:55: und schalten ukrainische Künstler auf LED-Wende von Fußballstadien und lassen sie zu dem Publikum

00:32:03: sprechen. Jetzt neulich in Freiburg vor 34.000 oder 33.000 Leuten sich für die Freundschaft

00:32:08: bedanken. Ihnen zeigen, dass Freundschaft Hoffnung gibt und haben sie "You will never walk alone"

00:32:15: anstimmen lassen. Und diese Stadion hat mit ihnen gesungen. Wir wollen schöne Nachrichten

00:32:19: rausschicken, schöne Botschaften und Geschichten erzählen, damit die Menschen sehen, es sind

00:32:24: Menschen dort, die sind wie wir. Die singen unsere Lieder, die spielen unsere Lieder.

00:32:29: Die sind wir. Wir werden angegriffen dort. Und das wollen wir zeigen durch Aktionen

00:32:34: der Schönheit. Wir Sportfreunde haben neulich ein kleines Konzert in so einer Mixsituation

00:32:38: gespielt, dass Alex aus "Rakif Life" Lieder spielt und wir über die Lieder sprechen und

00:32:46: wir dazu unsere Lieder spielen. Und es war eine wunderschöne spontane Aktion, ein kleines

00:32:50: Happening der Schönheit. Wir machen Ende Juni unser erstes Mental Health Surf Camp, wo wir

00:32:57: mit der Klitschko Foundation zusammen erstmal traumatisierte Kids sechs Wochen über Online-Kurse

00:33:05: in Traumapelvention, in Mental Health-Thematiken, in Meditation, in Yoga ein bisschen voranbringen,

00:33:15: ihnen diese Themen nahebringen und dann schicken wir sie zusammen mit Pure Surf auf zwei Wochen

00:33:22: Surfing in Mollier in Frankreich. Und weil die müssen mal raus und das wollen wir groß

00:33:29: machen. Und dazu wollen wir Leute einladen, uns zu spenden natürlich, nicht klein spenden,

00:33:40: sondern einfach das Unternehmen-Parten stehen dafür. Und so versuchen wir Leuten Aktionen

00:33:49: der Schönheit zu zeigen, dass sie sehen, Demokraten machen schöne Sachen. Und diese schönen Sachen

00:33:57: wollen wir aber auch für deutsche Kids machen. Natürlich haben es die Ukraine gerade nötiger,

00:34:03: wenn ich das so sagen darf. Ja, ich muss es so sagen, weil sie müssen ihre Traumaprävention

00:34:09: gegen Bombenangriffe machen. Jeden Abend fliegen da 250 bis 300 Drohnen rein. Das ist

00:34:15: unglaublich. Und über das wollen wir Netzwerke schaffen, dass Unternehmen neue Formen der

00:34:23: Selbstwirksamkeit kennenlernen und Paten sein können für wunderschöne Dinge. Und auch wieder

00:34:29: für Rettungswägen, die wir dann vielleicht mit Bamberg UA wieder in den Osten schicken.

00:34:36: Inwieweit versteht ihr euch mit den Sportfreunden auch als politische Band?

00:34:41: Jeder Demokrat ist in jeder Handlungsweise, ob er es weiß oder nicht, auch politisch.

00:34:51: Das ist das Schöne und das ist aber auch die Bürde des Demokraten. Du bist immer verantwortlich

00:34:57: für dein Tun. Die Friedensdividente hat uns das Gefühl gegeben, dass andere verantwortlich

00:35:06: sind, Politiker, ihr dort oben. Nee, sind wir alle. Und wir als Band haben schon immer

00:35:13: dieses Bewusstsein, dass wir einerseits Künstler sind, die ihre Lieder schreiben, aber dass

00:35:19: wir auch eine Verantwortung haben. Wir haben jetzt vielleicht nicht zwangsläufig politische

00:35:26: Lieder wie eine Punkband, aber wir handeln politisch. Und das ist uns das Wichtigste.

00:35:32: Welche Rolle spielt dein Künstlertum auch für deinen Aktivismus oder lässt sich das

00:35:40: überhaupt so auseinandernehmen? Einerseits Künstler, andererseits Aktivist oder glaubst

00:35:45: du, man ist allein schon durchs Künstler da sein, immer auch aktivistisch?

00:35:49: Ich bin einfach als Mensch und Demokrat aktivistisch und der Künstler in mir bringt vielleicht

00:35:56: so eine gewisse Ruhelosigkeit in sich, sodass ich nicht sagen kann, ich kann immer dasselbe

00:36:00: nur machen, ich kann nur rettungsfähigen bringen, ich muss immer neue Sachen machen.

00:36:03: Und das ist aber auch so was Schönes, weil man sich dann immer, man hat immer neuen Aufbruch,

00:36:08: aber die Richtung kennt man und darum versammeln sich immer neue Leute durch das, was man schon

00:36:15: bewiesen hat und was man getan hat. Und die geben den Leuten Vertrauen und schaffen einfach

00:36:20: einen kreativen neuen Space und die Wertschätzung von Kreativität und von Entwicklung. Das ist

00:36:26: so das, was vielleicht den Künstler in mir ausmacht. Ein Unternehmer hat andere Prioritäten,

00:36:32: das ist vielleicht Performance das Wichtige, für mich ist miteinander und das ist auch

00:36:36: großartig. Also so, ich habe auch den unternehmerischen Geist in mir, ich will auch Performen in den

00:36:41: Dingen, in meinen Plänen, so gesehen. Aber der Künstler in mir sucht immer nach Gemeinschaft,

00:36:49: nach Spirit und nach Kommunikation und Zusammenhalt. Der Unternehmer in mir sucht nach Performance

00:36:58: und beides zusammen, es bringt halt Projekte ins Leben. Genau, ich kann als Künstler auch

00:37:07: sehr schön mit sehr viel Spaß und sehr sehr derbe mit vielen Bieren, mir die Zukunft

00:37:11: erträumen und vielleicht ist es dann der Kit, mit dem man coole Teams bauen kann.

00:37:16: Du hast ja vorhin in der Mekka-Ecke schon ordentlich losgelegt. Hat die Unterstützung

00:37:22: der Ukraine deinen Blick auf Deutschland verändert?

00:37:26: Ich nehme meinen Blick auf Deutschland hat sich bestätigt. Deutschland will als großes

00:37:34: Land in Europa nicht führen und das hat ja auch seinen Grund, wenn man den Begriff

00:37:45: "führen" als das nimmt, als dass wir Deutsche den Begriff sehen. Führer führen, das wollen

00:37:53: wir nicht und das ist auch gut so. Aber Verantwortung übernehmen und verantwortlich Potenziale

00:38:00: zusammenführen, zusammenbringen, connecten im Dienste der liberalen Demokratie, um Vertrauen

00:38:07: aufzubauen, um den Balken, Finnland, Polen, den ganzen Osteuropäern den Rückraum zu geben,

00:38:14: Stärke zu geben, der große Freundin zu sein, das sollten wir schon können. Wir haben was

00:38:25: gemacht, aber lang nicht genug. Wir müssen wieder lernen, strategisch zu denken und

00:38:32: strategisch Partnerschaften zusammenzuführen mit der Kraft, die ein Land wie unser Land

00:38:39: hat im Zentrum Europas, die liberalen Demokratien zusammenzubringen. Das wäre der nächste Schritt.

00:38:48: Deutschland hat mich bestätigt in seiner passiven Haltung und Deutschland würde mich erfreuen,

00:38:53: wenn es aktiver wäre im Geiste Osteuropas. Ein Spirit schaffen würde, der uns mit Freude

00:38:59: und Stolz und Vertrauen der liberalen Demokratie gegenüber erfüllen würde.

00:39:03: Du hast ja letztes Jahr auch in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung gesagt, wir brauchen

00:39:08: eine neue Aufbruchstimmung für die Demokratie. Fühlst du diese Aufbruchstimmung gerade?

00:39:12: Ja, es ist immer so ein kleines, weißt du, wir sind im Moment noch so in der Phase der

00:39:20: Wiederbelebung. Man hängt so diesen Defibrillator an den Leib und dann zuckt er und dann gibt

00:39:30: es den nächsten Herzenfakt. Das Bild ist ein bisschen schief und ein bisschen zynisch.

00:39:38: Wir waren noch nie tot. Wir müssen wirklich den Aufbruch spüren. Wir müssen den Aufbruch

00:39:52: nicht spüren, indem wir Häuser und Städte wieder aufbauen wie nach einem Zweiten Weltkrieg,

00:39:58: wo man sich hinstellt und sagt nie wieder, indem man von Holocaust durchseuchte Behördenapparate

00:40:08: aufräumt, indem man Konzentrationslager lehrt, indem man Schlachtschiffe verschrottet und

00:40:17: was weiß ich, was macht, indem man einfach aus der reinen Erkenntnis die Leider damit

00:40:25: auskommen muss, dass wir keine Zeitzeugen mehr haben und keine Trümmer mehr haben,

00:40:29: die wir wieder aufbauen müssen. Zum Glück nicht die Trümmer aufbauen, indem wir durch

00:40:34: reine Vorstellung einen Wert darin sehen, die Freiheit zu erhalten. Nicht durch die Erkenntnis,

00:40:42: dass Unfreiheit scheiße ist, sondern dass Freiheit einfach super ist. Hey, wir haben

00:40:48: in den 60er Jahren die Mondlandung geschafft. Wie weit hat dieser Sprint gereicht, wie als

00:40:53: Demokraten haben bei allem Wahnsinn, den auch die Demokratien angerichtet haben, den Kalten Krieg,

00:40:59: der so unfassbar war von den ganzen Ressourcen und Potenzialen, die er uns abverlangt hat.

00:41:05: Wir haben den Kalten Krieg in einer gewissen Weise verloren und dürfen den Frieden nicht verlieren

00:41:13: nach dem Kalten Krieg. Wir müssen die Wertschätzung für den Frieden, für die Freiheit, die müssen

00:41:19: wir uns einfach ausdenken. Wir müssen diese neuen Geschichten erzählen, der Hoffnung. Und da muss

00:41:27: ich jetzt ehrlich sagen, ich habe deine Frage jetzt so ein bisschen verloren. Ich habe eine gewisse

00:41:33: Zuversicht, wenn wir dazu kommen, als Künstler, als Politiker, als Denker und Demokraten wieder

00:41:43: ins Handeln zu kommen und die Wertschätzung dessen gegenüber zu sehen, was wir haben. Wenn wir die

00:41:51: Resignation verlieren und den Optimismus wieder gewinnen, Spirit, wir brauchen Spirit. Wir

00:41:59: müssen ja Bon Jovi sein als andere Bands. Scheiße, aber Bon Jovi haben auf dem Times Square 2003

00:42:12: im Irak Krieg zugejubelt, deshalb nicht Bon Jovi. Ach so, oh Gott, daran kann ich mich gar nicht mehr

00:42:16: erinnern, Himmel. Hast du so fast zum Schluss einen Hoffnungsmoment aus der Ukraine, den du uns

00:42:25: mitgeben kannst, was du da erlebt hast oder Gespräch, was du geführt hast? Das ist dieses

00:42:31: unfassbare Kraft von jedem Einzelnen. Dieser Wille, dieser Wille, das Zudurchstehen, der wirklich

00:42:40: in so einem wahnsinnigen, der so eine unglaubliche Dissonanz aushält, zu dem Schmerz, den jeder

00:42:48: Mensch ertragen muss. Jeder Mensch kennt jemand, der eine schwere Verletzung hinter sich hat. Jeder

00:42:54: Mensch kennt jemand, der gestorben ist. Jeder Mensch. Und gleichzeitig diese unglaubliche

00:42:59: Wille, das, was da passiert, zu bestehen und zu schaffen. Und dass es das gibt im Angesicht von

00:43:07: so was, das gibt mir Mut. Dass diese Menschen so voller, voller Kraft sind, voller, voller

00:43:14: Kreativität und Witz sind. Lachen und Weinen ist da so nah. Und das Leben ist so nah und das

00:43:21: Herz ist so weit und so offen. Das gibt mir Mut, dass es solche Menschen gibt. Und ich würde mir

00:43:29: das bei uns, also das ist ein Vorbild für uns. Das kann ein Vorbild für uns sein. Zelenski ist ein

00:43:36: Vorbild. Das ist der Churchill, der Gegenwart. Die Demontage des Zelenskis. Das ist, das wäre der

00:43:41: größte Triumph für die Antidemokraten. Weil das ist das größte Projekt, die größte Projektionsfläche

00:43:48: für Demokraten, was die Sprache betrifft, was die Größe der Sprache, die größte Verhaltung

00:43:52: betrifft. Ich brauche kein Flugticket, kein Taxi, ich brauche Waffen. Wir brauchen nicht irgendwelche

00:43:59: Ausreden, wir brauchen Handeln. Damit bin ich immer abstrakten. Und solche Leute, solche Leute geben mir

00:44:08: Hoffnung und das ist der Spirit der Ukraine. Und was gibt mir Hoffnung noch konkret in Deutschland?

00:44:14: Dieses Paket, was wir jetzt verabschiedet haben, dieses kniedlige, scheißgedöns mit der Dreckschuldenbremse,

00:44:23: diese kleine, kniedlige Populismus, den wir von der FDP leider erleben mussten im letzten Jahr,

00:44:30: dass das überwunden ist. Dass wir uns, dass wir uns überhaupt die Möglichkeit haben, ins Handeln

00:44:37: zu kommen. Mit Geld, mit solchen großen, mutigen Entscheidungen, das gibt mir Hoffnung.

00:44:43: Wir haben ganz zum Schluss immer eine Kategorie, die heißt "Deine Werbeanzeige". Das heißt, ich spiele

00:44:49: jetzt gleich den Dschingel ab und dann darfst du Werbung machen. Für tolle Initiativen, für tolle

00:44:54: Menschen, was auch immer dir in den Kopf kommt, darf jetzt hier seinen Platz finden.

00:45:00: Oh, ganz schön, wichtig. Platz für deine Werbeanzeige.

00:45:10: Ich muss natürlich für den Kulturkonvol werben. Wir sind eine wunderschöne, tolle Gemeinschaft an

00:45:21: Leuten, eine Initiative, ein Netzwerk, dessen die den Spirit der Schönheit in sich tragen und

00:45:28: schöne Dinge umsetzen wollen und schon umgesetzt haben. Schaut mal bei Kulturkonvol rein, kommt auf

00:45:34: uns zu, wenn ihr Möglichkeiten habt, schöne Projektionen zu machen, wenn ihr dabei sein wollt

00:45:41: bei den Surfcamps, wenn ihr spenden wollt, für ja zukünftig wieder, für ja für schöne

00:45:48: Aktionen, wenn ihr Fußballvereine sein wollt, wenn ihr Sportvereine sein wollt, die mit

00:45:53: ukrainischen Bands coole Hits singen und mal kurz einen wunderschönen Spirit erleben wollt,

00:46:00: als Demokraten und Positivität noch mehr Positivität in eure Verein bringen wollt. Kommt her,

00:46:09: schaut euch einfach an, was wir machen und seid bei uns und ansonsten, hey, laut gegen Nazis,

00:46:16: wie geil seid ihr? Ich möchte einfach Werbung für die liberale Demokratie machen, für das Lächeln,

00:46:22: für die erhobene Faust, für tolle Musik, für tolle Kunst, für all das Tolle, was die Demokratie

00:46:28: hervorgebracht hat und dafür, dass wir gemeinsam wieder dafür einstehen. Das ist dann auch Werbung

00:46:35: in eigener Sache. Rüdiger, vielen vielen Dank, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, vielen

00:46:40: Dank für deine Arbeit und ja, ich hoffe... Für unsere Arbeit, wir sind ganz viele. Ja, für eure Arbeit.

00:46:45: Für Carmen, für Easy, für Aldi, für mir, für Sonja, für Max Buskohl und so weiter. Für Bambergua,

00:46:53: danke. Vielen, vielen Dank, dass du da warst. Danke euch, einen sehr schönen Tag euch allen und

00:47:00: hey, lächeln und erhobene Faust. Wir machen alle was Schönes. Das sind sehr schöne Schlussworte und

00:47:06: ich schiebe noch hinterher, dass in zwei Wochen die nächste Folge von ganz schön laut erscheint und

00:47:11: ihr dürft natürlich auch unsere Beiträge auf www.vetominusmeck.de lesen oder bei Instagram

00:47:16: vorbeischauen. Dann bis zum nächsten Mal. Tschüssi.

00:47:30: Hey, bist du noch da? Dann bis bald. Du hörst ganz schön laut. Den Veto Podcast. Alle zwei Wochen.

00:47:43: Überall, wo es Podcast gibt. Und bis dahin, folgt uns auf Instagram und TikTok.

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